zum Download steht ab sofort eine speziell von mir angefertigte DSO Arma.exe für die DSO BW Mod Domination bereit.
Zur Installation:
1: DSO Domi.exe herunterladen und entpacken
2: Die Datei "DSO" in Euer Arma Hauptverzeichnis kopieren
3: Die Datei "DSO BW Mod Domination" auf Euren Desktop kopieren.
Zum Starten dann einfach Rechtsklick auf "DSO BW Mod Domination" und als Administrator ausführen. Der DSO Mod wird dann automatisch ohne jegliches Zutun mitgeladen.
Da es sich um eine 1.0er bzw. BETA Version handelt, möchte ich bitten, alle evtl. vorkommenden Fehler sofort hier zu posten.
Als ARMA 2 Addon könnte demnächst der Gepard Flugabwehrpanzer kommen
29.12.2011: Relased, Downloadlink am Seitenende
Es soll ein work in progress Status seitens Frankyman vom Armatoren Team bestehen, die u.a. auch schon den Dingo für ARMA 2 released haben. Die Addons vom Armatoren Team sind gewöhnlicherweise von sehr hohem Niveau, was die Qualität der Texturen und die Funktionalität betrifft.
Gepard 1 A2
Der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (FlakPz Gepard) ist ein autonomer, allwetterkampffähiger FlaK-Panzer aus deutscher Produktion. Bereits in den 1970er-Jahren entwickelt und produziert, bildete er für lange Zeit einen Eckpfeiler der Flugabwehr des Heeres der Bundeswehr und anderer Staaten.
35 mm Oerlikon Zwillingskanone
Elektronik
Zur Zielaufklärung verfügt der Gepard am Turmheck über ein abklappbares Rundsuchradar mit sechs wählbaren Frequenzen und hoher Datenrate (60 Umdrehungen pro Minute). Bei der Bundeswehr wird der von Siemens hergestellte Typ MPDR 12 im S-Band und mit horizontaler Polarisation, Nebenkeulenunterdrückung und integrierten Sekundärradar (Typ: MSR 400 Mk XII) für die Freund-Feind-Erkennung(engl. Identification Friend Foe/IFF) verwendet; die Reichweite beträgt 15 Kilometer. Das Suchradar kann auch während der Fahrt des Panzers betrieben werden, um so die Überwachung des Luftraumes bei der Verlegung sicherzustellen.
Mittig an der Turmfront befindet sich das Folgeradar (bei der Bundeswehr im Ku-Band) mit einer Reichweite von 15 Kilometern, zwei Frequenzen und Phasendetektor. Es ist als Monopulsantenne ausgelegt, das bedeutet, dass sich unter dem Radom vier Hornstrahler befinden, die das Signal aussenden.
Das Folgeradar schwenkt zur Zielerfassung selbständig aus und nach der Bekämpfung wieder ein, um die beschussempfindliche Radarantenne und den Laserentfernungsmesser, der auf der Oberseite des Folgeradars montiert ist, zu schützen. Wie beim Turm oder anderen rotierenden Bauteilen erfolgt die Übertragung von Energie, Signalen und anderen Medien (beispielsweise Druckluft) über Schleifringe, im Falle des Folgeradars ein 225-Wege-Schleifring.
Beide Radaranlagen arbeiten vollständig unabhängig voneinander, besitzen aufgrund der Auslegung als Puls-Doppler-Radar eine sehr gute Entstörung gegen Echos (engl. Clutter) sowie elektronische Gegenmaßnahmen(engl. Electronic Counter Measures/ECM) und sind mit Eigendiagnosesystemen (BITE = built in test equipment) für die Elektronik und das Radar ausgestattet.Die Anzeige des Suchradars erfolgt auf Pultteil 3 auf einem 15-cm-Radarschirm und ist als PPI-Scope ausgeführt.
Made of German Steel
Gepard 1 A2
Besatzung: 1 Fahrer, 2 Mann Waffenbedienpersonal (Kommandant und Richtkanonier)
Abmessungen und Gewicht
Länge: 7,76 m
Breite: 3,28 m
Höhe: 4,22 m (mit ausgeklapptem Suchradar)
Gewicht: ca. 47,5 t; davon 32 Tonnen für das Fahrgestell und 15,5 Tonnen für den Turm; Militärische Lastenklasse (MLC): 52
Fahrmotor: 10-Zylinder-Vielstoffmotor mit 610 kW (830 PS) / Hubraum: 37,4 l, Hersteller: MTU, Typ: MB 838 CaM 500, Verbrauch rund 150 l/100 km
Zusatzmotor (ZM) für die Energieversorgunganlage (EVA): 4-Zylinder-Dieselmotor mit 66 kW (90 PS) / Hubraum: 3,8 l, Hersteller: Daimler-Benz, Typ: OM 314, Verbrauch: rund 10–20 l/h
Gebaut wurde der Flugabwehrpanzer in einem Gemeinschaftsprojekt, wobei Krauss-Maffei Generalunternehmer der Serienfertigung und verantwortlich für das Fahrgestell war.
Die Entwicklung zur Serienreife des Gesamtsystems wurde Oerlikon Contraves aus Zürich (heute ein Teil von Rheinmetall Defence) übertragen. Weitere Unternehmen fertigen Komponenten in folgenden Arbeitspaketen: Blohm + Voss in Hamburg lieferte Turm- und Wannengehäuse, Siemens-Albis fertigte die Feuerleitanlage sowie Radargeräte, und Contraves den Feuerleitrechner. Die Endfertigung des Turms übernahm Wegmann, die ihn zur Endmontage an Krauss-Maffei lieferte.
Rundsuchradar am Heck und Folgeradar an der Front
Feuerleitsystem
Auf Grund der ballistischen Flugbahn der Munition und der möglichen großen Entfernung zu schnell beweglichen Luftzielen ist eine präzise Berechnung der Waffenanlage für den effektiven Feuerkampf erforderlich.
Ausgehend von der über Gyroskope ermittelten räumlichen Lage (Neigung, Winkel und Richtung) des Panzers und der Entfernung zum Ziel berechnet der Feuerleitrechner den Drehwinkel des Turms und den Höhenwinkel der Waffen. In Abhängigkeit von der ermittelten Geschwindigkeit, Flugroute, Flughöhe und der Entfernung des Flugziels wird der benötigte Aufsatz und Vorhalt ermittelt. Um die Genauigkeit weiter zu erhöhen, können meteorologische Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windgeschwindigkeit und -richtung jeweils aktuell eingegeben werden.
Der Gepard ähnelt sehr dem russischen Tunguska System
Durch die Messung der Mündungsgeschwindigkeit (v0) wird eine aktuelle Durchschnittsgeschwindigkeit der Geschosse ermittelt, in die Feuerleitrechnung miteinbezogen und die Waffenausrichtung entsprechend korrigiert. Diese Anpassung ist notwendig, weil sich mit jedem Schuss die Kanonenrohre erwärmen und kleine Abweichungen in der Munition bestehen, was zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten führt. Um diese Berechnung stabil zu halten, geht der Waffenrechner dann davon aus, dass sich das nächste Geschoss sehr ähnlich zu dem zuletzt abgefeuerten verhält.
Der Feuerleitrechner unterscheidet bis zu sechs Hauptbetriebsarten mit bis zu drei Unterbetriebsarten, die abhängig von der Bedrohungssituation, wie beispielsweise Hubschrauber, und dem technischem Status, wie bei Störungen eines der Waffenrechner oder des Radars, ausgewählt werden können. Beispielsweise wird in der Betriebsart Hubschrauber die Laserentfernungsmessung aktiviert, die Feuerleitrechnung vereinfacht und damit beschleunigt, und mehr Munition verschossen, um die unmittelbare Bedrohung eines über die Baumwipfel aufsteigenden Kampfhubschraubers zu bekämpfen.
Die Zieldaten können auch von einer externen Feuerleitstelle empfangen und in den Feuerleitrechner eingespeist werden. Eine Entfernungsermittlung bis 5500 Meter mittels des Lasers (Lasertyp Nd:YAG-Laser) ist seit der Version B2L möglich und erhöht die Genauigkeit der Feuerleitrechnung, da die Entfernungsermittlung genauer als bei den Radaranlagen ist.
Im Rahmen der NDV zur Version 1 A2 des Gepards wurde ein neuer digitaler, von EADS entwickelter Waffenrechner eingebaut. Der Computer nutzt 32-Bit-68020-Prozessoren von Motorola mit Koprozessor und besitzt eine Schnittstelle für Command, Control and Communications (C3), das heißt eine Anbindung an militärische Infrastruktursysteme. Außerdem wurde ein GPS-System (Typ: PLGR 95) eingebaut, das die Fahrzeugnavigationsanlage unterstützt und dessen Antenne am Turm aufgesetzt wurde.
KMW Gepard
Kampfwertsteigerungen
Ab 1988 wurden 206 Panzer der Bundeswehr mit einem Laserentfernungsmesser ausgerüstet und erhielten die Bezeichnung B2L. Im Jahr 1997 bis 2000 wurden davon 147 FlakPz einer Nutzungsdauerverlängerung (NDV) unterzogen, nachdem sich die Kampfwertsteigerung zum Gepard 2 als zu kostspielig herausstellte. Auch die Niederlande beteiligten sich mit 60 Fahrzeugen an der NDV, die bis auf Radaranlage, Funkgeräte sowie das Führungssystem identisch ist.
Sie umfasste bei der Bundeswehr den Einbau verbesserter Digitalrechner für die Feuerleitanlage, Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgbarkeit, die Anbindung an das Heeresflugabwehr-Aufklärungs- und Gefechts-Führungssystem (HFlaAFüSys) mit Einrüstung verbesserter Datenfunkgeräte des Typs SEM 93 (Sender/Empfänger, mobil 93), und insbesondere die Beschaffung der neuen FAPDS-Munition mit wesentlich größerer Reichweite und höherer Mündungsgeschwindigkeit.
Die Bezeichnung lautet nun FlakPz Gepard 1A2. Entsprechend der strukturellen Planung bei der Bundeswehr war die Indiensthaltung einer verringerten Zahl von noch 85 FlakPz 1A2 als Kern der Flugabwehr über das Jahr 2015 hinaus vorgesehen, bis das geplante System Flugabwehr bei der Truppe eingeführt wird.Bedingt durch die Einsparmaßnahmen der Bundeswehr wurde mit der „Ausphasung“, das heißt der Außerdienststellung, bereits 2010 begonnen.
Vorab erstmal ein paar Worte, warum hier auf den Film Black Hawk Down bzw. auf die Operation Irene seitens der Amis eingegangen wird. Zu diesem Thema gibt es in der Armed Assault 1 und 2 Welt unzählige Mods und Missionen, weshalb eine gewisse Affinität gegeben ist. Die nachfolgenden Ausführungen sind reine Fakten zur Operation Irene und weichen daher teilweise vom Film ab.
Das Desaster von Mogadischu
Die Ausgangslage
Die Hauptlast der Fahndung nach Aidid ruhte zunächst auf der schnellen Eingreiftruppe der 10. US-Gebirgsdivision (10th Mountain Division) unter dem Kommando von General Thomas Montgomery. Die Kommandeure vor Ort forderten vom US-Verteidigungsministerium gepanzerte Unterstützung an, die jedoch verweigert wurde. Dafür wurde Ende August eine Einsatzgruppe (Task Force, TF) bestehend aus Mitgliedern der Delta Force und US Army Rangers des 75th Ranger Regiment unter dem Kommando von General William Garrison nach Mogadischu verlegt.
Die Task Force Ranger (TFR) sollte die schnelle Eingreiftruppe bei der Jagd nach Aidid entlasten. Auch die CIA beteiligte sich mit bereits im Land befindlichen Agenten der Special Activities Division an der Informationsbeschaffung über den Aufenthalt Aidids, konnte jedoch keine brauchbaren Ergebnisse liefern. Dennoch überfiel die TFR mehrfach vermeintliche Aufenthaltsorte Aidids.
Parallel zur Jagd verhandelte das UNO-Kommando vor Ort mit Aidid, um einen Waffenstillstand nach UNO-Bedingungen zu ermöglichen. Im gleichen Zeitraum nahmen Angriffe auf die UNO-Truppen sowie auf die schnellen Eingreiftruppen zu. Unter anderem stellte dies eine Reaktion Aidids und seiner SNA-Miliz auf die Angriffe durch die TFR dar, die zwar nicht ihn persönlich trafen, aber zur Verhaftung mehrerer Vertrauter führten. Gleichzeitig verschärften sich die Auflösungserscheinungen innerhalb des UNO-Kontingents. Verschiedene Staaten zogen ihre Soldaten zurück oder weigerten sich, die amerikanische Jagd nach Aidid zu unterstützen.
Am 3. Oktober 1993 kam es schließlich zu einem katastrophal gescheiterten Überfall der Amerikaner auf einen Stützpunkt Aidids.
Der Plan
Geplant war, dass Mitglieder der amerikanischen Spezialeinheit Delta Force am frühen Nachmittag wichtige Berater Aidids oder den Clanchef selbst festnehmen sollten. Die Gesuchten sollten sich angeblich um 15 Uhr in einem Gebäude nahe dem Hotel Olympic im Bakara-Bezirk in Mogadischu zu Gesprächen treffen. Dieses Gebäude würden Männer der Delta Force, die um 15:45 Uhr aus MH-6 Little Bird-Helikoptern direkt am und auf dem Gebäude abgesetzt werden sollten, stürmen.
Einheiten der Delta Force werden am Bakara Markt mit MH-6 Little Birds abgesetzt
Um 15:46 Uhr würden sich Rangers aus MH-60 Black Hawks abseilen und die vier Eckpunkte des Gebäudes sichern, um das Eindringen feindlicher Milizen oder die Flucht der im Gebäude befindlichen Menschen zu verhindern.
US Army Rangers seilen sich aus MH-60 Blackhawks ab
Nach der Festnahme sollte ein aus Humvees und 5-Ton-Trucks bestehender Konvoi alle Soldaten sowie die Gefangenen aufnehmen und zum US-Stützpunkt bringen. Die kalkulierte Operationsdauer betrug maximal eine Stunde, weswegen die Soldaten darauf verzichteten, Nachtsichtgeräte und Wasser mitzuführen.
Der Verlauf
Um 15:40 Uhr begann die TFR mit dem Anflug auf ihr Ziel. Zunächst verlief die Operation wie geplant. Doch bald stellte sich heraus, dass die SNA-Miliz dieses Mal deutlich schneller reagierte als bei vorherigen Überfällen der Task Force. Kurz nach Beginn der Aktion gab es die ersten Verwundeten unter den Rangers. Dennoch gelang das Verladen der Festgenommenen und eines Teils der TFR (Teile des 4. Zuges, „Chalk 4“) in den Fahrzeugkonvoi. Auf dem Rückweg nahm der Widerstand der Miliz ungeahnte Stärke an. Zwei Fahrzeuge wurden von raketengetriebenen Granaten (RPG) zerstört.
Kurz darauf wurde ein MH-60 „Black Hawk“-Hubschrauber (Rufname: Super Six-One), der über dem Kampfgebiet flog, von einer RPG getroffen. Der Hubschrauber mit sieben Mann Besatzung stürzte knapp 300 Meter vom Zielgebäude entfernt ab. Sofort wurden ein Helikopter-Rettungsteam und die noch nicht eingesammelten Bodentruppen dorthin geschickt.
Bergung von Toten und Verletzten aus einem MH-60 Black Hawk Hubschrauber
Die Besatzung eines Hughes MH-6-'Little-Bird'-Kampfhubschraubers (Rufname: Star Four-One), der bei der Absturzstelle landete, barg zwei Leichtverletzte und flog sie aus. Ein weiterer Hubschrauber setzte ein CSAR-Team (Combat Search and Rescue) aus der TFR ab, wurde allerdings selbst beschossen und musste beschädigt zum Stützpunkt zurückkehren.
Das Rettungsteam saß am Hubschrauberwrack fest und wurde von einer schnell größer werdenden Menge aus SNA-Milizionären und bewaffneten Zivilisten angegriffen, unter ihnen Frauen und Kinder. Während sich der Rettungstrupp gegen die Angreifer wehrte, bemühte sich der Fahrzeugkonvoi, zur Absturzstelle durchzubrechen. Allerdings konnten sich die Soldaten in den Straßen Mogadischus nur schwer orientieren, wurden aus der Luft ungenau dirigiert, lagen unter ständigem Beschuss und konnten ohne Panzerfahrzeuge und schwere Waffen die Straßensperren nicht durchbrechen.
Als die Sinnlosigkeit ihrer Versuche deutlich wurde, entschied Colonel Daniel McKnight, kommandierender Offizier der Fahrzeugkolonne, zur Basis zurückzukehren, um sich neu zu formieren und aufzumunitionieren. Der Konvoi hatte mittlerweile so viele Verletzte und Tote, dass der Aufenthalt an der Absturzstelle nach Einschätzung McKnights mehr geschadet als genutzt hätte.
Zum gleichen Zeitpunkt, etwa 17 Uhr, wurde ein weiterer Black Hawk (Super Six-Four) abgeschossen. Er schlug rund einen Kilometer vom ursprünglichen Einsatzort der TFR entfernt auf. Im Hauptquartier stellte Garrison unterdessen einen provisorischen Trupp aus Stabspersonal und leichten Infanteristen der schnellen Eingreiftruppe zusammen, der mit nur leicht gepanzerten Fahrzeugen in die Stadt geschickt wurde. Dieser Versuch scheiterte daran, dass fast sämtliche Straßen in und aus der Stadt durch Sperren verriegelt waren. Die Soldaten kamen unter massiven Beschuss und fanden keinen Weg um die Blockaden.
Kurz nach dem Absturz wurde ein neuer Luftrettungsversuch über der zweiten Absturzstelle gestartet: Ein Black Hawk setzte zwei Mitglieder der Delta Force ab, wurde dann aber in der Luft von einer raketengetriebenen Granate getroffen und konnte nur mit Mühe in der Nähe des Flughafens bruchlanden. Die beiden abgesetzten Soldaten, Master Sergeant Gary Gordon und Sergeant First Class Randall Shughart, versuchten, das Wrack zu verteidigen, wurden aber, ebenso wie fast die gesamte Besatzung von Super Six-Four, von einer Übermacht Somalier überrannt und getötet. Beide Scharfschützen wurden posthum mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Ihre Leichen wurden durch die Straßen geschleift.
Diese Bilder gingen um die Welt. Nur ein Crewmitglied überlebte dieses Gefecht: Michael J. Durant, der Pilot. Er war elf Tage in somalischer Gefangenschaft, bevor er freigelassen wurde.
Das tragische Ende von Master Sergeant Gary Gordon und Sergeant First Class Randall Shughart
Als es dunkel wurde, befanden sich noch 99 TFR-Soldaten in Mogadischu. Sie verschanzten sich nahe der ersten Helikopter-Absturzstelle und wehrten sich gegen die Angriffe der Somalier. Erst zu diesem Zeitpunkt wandte sich General Garrison an die pakistanischen und malaysischen Blauhelm-Truppen und bat um Hilfe.
Es gelang bis 23:30 Uhr einen Konvoi aus vier pakistanischen Panzern, 24 malaysischen gepanzerten Mannschaftstransportern, zwei leichten US-Infanterie-Kompanien der 10. US-Gebirgsdivision und rund 50 TFR-Mitgliedern in Bewegung zu setzen. Rund zweieinhalb Stunden lang kämpfte sich der Verband bei Dunkelheit und unter Beschuss durch Mogadischu.
Der genaue Standort der abgeschnittenen Rangers war unbekannt, so dass sich der Rettungskonvoi in zwei Teile spaltete, die sich jeweils zu einer der beiden Helikopter-Absturzstellen durchkämpften. Bei Super Six-One gelang das Zusammentreffen mit den verschanzten Rangern. Der zweite Trupp fand bei Super Six-Four keine Überlebenden mehr. Obwohl die Wiedervereinigung der beiden Teile des Panzerkontingents nicht gelang, konnten sich dennoch alle Fahrzeuge und die Geretteten zum pakistanischen Stützpunkt zurückziehen.
Folgen
Insgesamt starben in dem über zwölfstündigen Feuergefecht 18 US-amerikanische Soldaten, ein Malaysier und eine nicht genau zu ermittelnde Zahl Somalier, die um 1000 liegen dürfte. 84 US-Amerikaner (rund zwei Drittel der eingesetzten Bodentruppen), sieben Malaysier und zwei Pakistaner wurden verwundet.
Ein weiterer US-Soldat wurde zwei Tage später durch einen Anschlag getötet, weshalb viele Quellen die Anzahl der US-amerikanischen Verluste mit 19 angeben. Insbesondere die Fernsehbilder getöteter und durch die Straßen Mogadischus geschleifter US-Soldaten führten in den USA zu einem Wandel der öffentlichen Meinung über das Engagement in Somalia.
Erst nach dieser Schlacht beschloss die US-Regierung, gepanzerte Truppentransporter, Panzer und AC-130H-Gunship-Flugzeuge nach Somalia zu entsenden. Auf der anderen Seite verbot US-Präsident Bill Clinton am 6. Oktober alle weiteren Militäroperationen gegen Aidid außer zur Selbstverteidigung der Truppen in Somalia und kündigte an, dass bis Ende März 1994 alle US-Soldaten aus dem Land abgezogen werden sollten.
Gleichzeitig wurde der ehemalige Botschafter Robert B. Oakley als Sondergesandter nach Somalia entsandt, um auf politischem Weg ein Ende des Bürgerkrieges herbeizuführen. Am 15. Dezember 1993 erklärte Verteidigungsminister Les Aspin seinen Rücktritt aus „persönlichen Gründen“. Ausschlaggebend dürften aber die Ereignisse in Mogadischu gewesen sein. Der Rücktritt wurde zum 4. Februar 1994 wirksam.
Am 25. März 1994 wurden fast alle US-Soldaten aus Somalia abgezogen. Auf Schiffen vor der Küste blieb ein kleines Marineinfantrie-Kontingent zurück, um falls nötig die 1000 US-amerikanischen Zivilisten im Land zu evakuieren. UNOSOM II endete am 31. März 1995 ohne Erfolg, nachdem die verbleibenden UNO-Truppen vollkommen die Kontrolle über Mogadischu verloren hatten. Zu diesem Termin wurden auch die letzten verbleibenden US-Truppen abgezogen.
Das Desaster von Mogadischu übte bleibenden Einfluss auf die US-Politik aus, der dazu führte, dass sich die USA in den Folgejahren nur zurückhaltend an Blauhelm-Einsätzen beteiligten. Unter anderem drückte sich dies im Nicht-Eingreifen während des Völkermords in Ruanda im April 1994 und in der fast ausschließlich auf Luftangriffen basierenden Strategie der NATO während der Jugoslawienkriege aus.
Darüber hinaus dämpfte der Abzug aus Somalia als Konsequenz der Schlacht den Glauben an ein zwangsläufiges „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama, „The End of History and the Last Man“, 1992). Den westlichen Gesellschaften, allen voran der der Vereinigten Staaten, wurde die strategische Komplexität und das Risiko der Demokratisierung und des sogenannten Nation Building verdeutlicht, nachdem dieser Glaube zuvor durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und den Erfolg des multilateral geführten 2. Golfkrieges genährt worden war.
Als Garrison am 2. Januar 1996 von Aidids Tod infolge einer Schussverletzung erfuhr, gab er öffentlich seinen Rücktritt bekannt.
Der Action-Film Black Hawk Down von Ridley Scott basiert auf den Ereignissen des 3. Oktober 1993. In Somalia ist jener Tag als Maalintii Rangers („Tag der Rangers“) bekannt.
Analyse
Bei der Erforschung der Ursachen für den desaströsen Verlauf des Überfalls haben US-Militärkreise eine Reihe von Gründen herausgearbeitet. Demnach existierten 1993 keinerlei Richtlinien für das Vorgehen von US-Truppen in einer Operation, die sowohl friedenserhaltende als auch militärische Komponenten besaß. Darüber hinaus war das Einsatzziel nicht klar genug definiert und wandelte sich im Verlauf der Mission mehrfach.
Auf taktischer Ebene wird bemängelt, dass Garrison sich zu einer persönlichen Jagd auf Aidid habe hinreißen lassen, obwohl keine verlässlichen nachrichtendienstlichen Erkenntnisse über dessen Aufenthaltsort vorlagen. Neben der schlechten Informationslage war die Vorausberechenbarkeit des amerikanischen Vorgehens der Hauptgrund für das Scheitern.
Die US-Truppen hatten schon mehrere Überfälle nach dem gleichen Muster durchgeführt, bei denen die einzige Variation zwischen einem Betreten oder Verlassen der Kampfzone per Konvoi oder Hubschrauber und in deren Kombination bestanden hatte. Dadurch war die SNA-Miliz in der Lage, sich auf ihren Gegner einzustellen und die eigentlich überlegenen US-Truppen zu schlagen. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass der gescheiterte Überfall im Herzen des von der SNA kontrollierten Gebietes stattfand. Darüber hinaus behinderten die Befehlsstrukturen den Einsatz. Die Koordination zwischen den einzelnen Befehlsebenen, der TFR, der QRF und dem Oberkommando in den USA funktionierte zu langsam. Der Beobachtungshubschrauber konnte z. B. aus Gründen der Geheimhaltung keine Daten direkt vom Aufklärungsflugzeug anfordern, sondern musste dazu stets die Genehmigung des Stabes einholen.
Des Weiteren wurden mehrere operative Fehler begangen. So waren erst kurz zuvor die schwer bewaffneten Flugzeuge vom Typ AC-130H Gunship auf Betreiben von General Montgomery abgezogen worden. Durch diese „Abrüstung“ sollte Aidid zu Verhandlungen bewegt werden. Am 3. Oktober fehlten die Maschinen, die den Bodentruppen schlagkräftigen Feuerschutz aus der Luft hätten geben können. Ähnliches gilt für gepanzerte Fahrzeuge, die von Montgomery angefordert, aber vom Verteidigungsminister Les Aspin abgelehnt worden waren. In Washington wurden unverhältnismäßig hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung befürchtet, falls Panzer eingesetzt worden wären.
Garrison selbst hat zu verantworten, dass die Bodentruppen unzureichend ausgerüstet waren. Sie verfügten kaum über schwere Waffen wie Granatwerfer oder über Tränengas, das gegen die angreifenden Somalier sinnvoll hätte eingesetzt werden können. Außerdem wurde zugelassen, dass die Rangers nur einen Teil ihrer Keramik-Panzerung trugen, was zwar ihre Beweglichkeit erhöhte, aber einige Menschenleben gekostet haben dürfte. Schließlich waren nicht nur die Operation selbst, sondern auch die meisten Rettungsversuche ineffektiv, vor allem der Versuch, mit einem leichten Fahrzeugkonvoi in die Straßen Mogadischus einzubrechen oder das Absetzen von lediglich zwei Mitgliedern der Delta Force zur Sicherung eines abgeschossenen Helikopters. Zu den übrigen UNO-Truppen, die über schwerere Waffen verfügten, wurde zu spät Kontakt aufgenommen.
Die Warrior-Kettenfahrzeuge sind eine Serie britischerSchützenpanzer, die in den 1970er-Jahren von der Firma Guest, Keen and Nettlefolds (später Teil der Rüstungsfirma Alvis Vickers Ltd.) entwickelt wurden, um den älteren FV 432 der British Army zu ersetzen. Die Produktion begann um 1980.
BAE Systems FV 510 Warrior Infantry Fighting Vehicle
Zusatzpanzerung
Etliche Warrior der Ausführungen ISV, ICV, MAOV und BCV erhielten anlässlich des Golfkriegs eine spezielle, passive Zusatzpanzerung. Dadurch erhöhte sich das Gewicht um rund 3t. Gleichzeitig verminderte sich die Höchstgeschwindigkeit um 10%. Zusatzgepanzerte Warrior stehen auch bei den friedenserhaltenden/friedenschaffenden IFOR-, SFOR- und KFOR-Missionen im Einsatz.
Die BAE Systems plc war 2009 der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt. Das britische Unternehmen hat seinen Sitz in London, England und beschäftigt 106.900 Mitarbeiter in zwanzig Ländern. Neben der Rüstungsproduktion ist der Konzern auch in der Luft- und Raumfahrt tätig.
Das heutige Unternehmen entstand 1999 durch die Fusion von British Aerospace und „Marconi Electronic Systems“ und stieg damit zum viertgrößten Rüstungskonzern der Welt auf. Bis zum Jahr 2003 übernahm BAE Systems mehrere Tochtergesellschaften von Lockheed Martin und Boeing, wodurch das Unternehmen vorübergehend zum weltgrößten Rüstungskonzern wurde.
2005 erweiterte der Konzern mit der Übernahme des Panzerherstellers Alvis sein lange vernachlässigtes Sortiment an Landfahrzeugen deutlich. Im selben Jahr verstärkte der Konzern durch die Übernahme von United Defense erneut seine Position in den USA. Insgesamt machte das Unternehmen einen jährlichen Umsatz von über fünfzehn Milliarden US-Dollar, davon etwa vierzig Prozent in den USA. Der Konzern ist das einzige nicht-amerikanische Rüstungsunternehmen, das zu den zehn größten Lieferanten des Pentagon gehört.